Konfliktbearbeitung

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Konfliktbearbeitung:

Konfliktbearbeitung bemüht sich darum, Konflikte gewaltfrei beizulegen und zu de-eskalieren. Sie umfasst Maßnahmen zur Vermeidung, Analyse und Lösung von Auseinandersetzungen zwischen Kontrahenten. Ungelöste Konflikte können zerstörerisch wirken und im schlimmsten Fall tödlich sein. Konflikte weisen auf konkurrierende Interessen, Vorstellungen und Wahrnehmungen hin und bringen ungeklärte Regeln und instabile Hierarchien zum Vorschein. Konflikte können aber auch produktiv sein bei der Aushandlung von Regeln und bei der Entscheidungsfindung. Ein Konflikt entsteht, wenn sich beim Aufeinandertreffen eine Seite bedroht fühlt. Dabei ist es irrelevant, ob eine reale Bedrohungslage existiert oder nicht. Entscheidend ist, dass eine Seite eine Bedrohung wahrnimmt und wie sie darauf reagiert. Häufig reicht es schon, wenn die „bedrohte“ Partei in ihrer Angst und Befürchtung wahrgenommen und gesehen wird, um zu einer De-Eskalation beizutragen.


Systemische Konflikt-Transformation (SKT) bringt das Bedrohungsgefühl zum Vorschein. Dabei kann es sich um konkurrierende Interessen, Vorstellungen und Wahrnehmungen oder um ungeklärte Regeln sowie instabile Hierarchien handeln. Die Sichtbarmachung allein kann schon wesentlich zur De-Eskalation beitragen. Im weiteren Verlauf können dann ggf. Regeln neu ausgehandelt werden und die Beziehung auf eine neue Grundlage gestellt werden. SKT macht die unterschiedlichen Bedürfnisse und Perspektiven der jeweiligen Kontrahenten sichtbar, so dass ein Interessensausgleich oder Austausch unterschiedlicher Standpunkte möglich wird, ohne dass sich jemand bedroht fühlen muss.

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